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Ehe

„Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche“
Eph 5,31


Das Ehesakrament

Noch vor wenigen Jahren lagen zwischen der standesamtlichen Hochzeit und der kirchlichen Trauung wenige Tage, oft nur einige Stunden. Heute hat sich das entscheidend geändert, die zivile Eheschließung und die kirchliche Trauung werden nicht mehr gleichsam automatisch zusammen gefeiert. Darin kommt in vielen Fällen zum Ausdruck, dass die kirchliche Feier ein andere Bedeutung hat als die standesamtliche.

Menschen, die an Gott glauben und Gott immer wieder suchen, wissen um die Chancen und Bereicherungen, die ein Leben im Vertrauen auf Gott bereithält. Sie erfahren ihr Leben in einem ganz tiefen Sinn als wertvoll – weit über die materiellen Werte hinaus. Wie in der Liebe und Zuneigung zwischen Brautleuten oder Ehepartnern, wie in der Liebe, die Sie füreinander empfinden, spüren und erleben sich gläubige Menschen von Gott unbedingt angenommen als Mensch, als Person, als Ich.

Menschen, die an Gott glauben und ihn immer wieder suchen, wissen sich auch dort und dann angenommen, wo ihr Leben leidvoll an Grenzen stößt. Gerade dieses Wissen und diese Erfahrungen machen Mut, „Ja” zu dem Partner, zu der Partnerin zu sagen. Sie wenden die christliche Botschaft und Grundhaltung, dass das Leben gerade im Vertrauen auf die bedingungslose Liebe Gottes gelingt, ganz konkret auf einen Lebensbereich an: auf ihr Leben als Paar.

Wenn ein Paar mit dieser Haltung sich in der Kirche zueinander bekennt und sich so traut, dann spricht die katholische Kirche von einem heilbringenden Zeichen. Von einem Zeichen, in dem sichtbar wird, wie Gott sich uns, den Menschen, zuwendet. Ein solches Zeichen heißt in der katholischen Kirche „Sakrament”, das sich Mann und Frau gegenseitig spenden.

Im Sakrament, im Zeichen der Ehe wird sichtbar: So wie Partner sich immer wieder umwerben und sich lieben, so umwirbt Gott uns, so liebt Gott die Menschen.


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Das Sakrament der Ehe ist ein Zeichen für den Bund zwischen Christus und der Kirche, zwischen Christus und uns Menschen. Die Gnade des Sakramentes vervollkommnet die Liebe der Gatten zueinander, stärkt ihre Einheit und heiligt sie auf dem Weg zum ewigen Leben.


Tipps zum Gelingen einer gemeinsamen Lebensgeschichte

- Klar und eindeutig miteinander reden
- Behauptungen begründen
- Nicht verallgemeinern
- Belastbarkeit des anderen erkennen
- Einander verzeihen können
- Nicht ständig nörgeln und kritisieren
- Auch loben und danken gehört dazu

„Ehen werden im Himmel geschlossen, aber auf der Erde gelebt“


Sie möchten kirchlich heiraten? Was ist zu beachten:

Einen Termin für die Eheschliessung müssen Sie individuell im Pfarramt vereinbaren. In der Regel findet zunächst ein Vorgespräch mi dem Pfarreileiter statt, in dem das weitere Vorgehen abgesprochen wird. Für die kirchliche Eheschliessung benötigen Sie eine Taufurkunde, die nicht älter als sechs Monate ist, sowie eine Urkunde über die Zivileheschliessung. Die Taufurkunde erhalten Sie dort, wo Sie getauft worden sind.
Spätestens einen Moant vor dem beabsichtigten Eheschliessungstermin findet das Traugespräch mit dem Priester oder der Pfarreileitung statt.


- Melden Sie sich beim Pfarramt ihres Wohnortes, um das Ehedokument auszufüllen.
  (Pfarramt Sempach: Tel. 041 460 11 33)
- Sie benötigen dazu den Taufschein mit dem Eintrag Ihrer Firmung.
- Suchen Sie rechtzeitig Ihren Trauungspriester und reservieren Sie den Ort Ihrer Trauung.


Hochzeitskirchen und -kapellen in unserer Pfarrei

Unter Kirchen, Kapellen finden Sie viele Möglichkeiten und wichtige Adressen.


Meditation

Siehe unter Raum für Besinnung.

   
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