Gemeinsam unterwegs auf dem Luzerner Jakobsweg
Pilgern bedeutet, aufzubrechen, sich auf den Weg zu machen, offen zu sein für Neues und für Begegnungen mit anderen, sich selbst besser kennenzulernen und dabei auch Gott wahrzunehmen und seinen Geist wirken zu lassen…
Im Oktober 2025 sind 18 Personen aus dem Pastoralraum Oberer Sempachersee von Werthenstein nach Willisau gepilgert. Am Freitag, 4. September 2026 waren es 19 Personen, die den Weg fortsetzten – von Willisau nach Huttwil.
Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am 4. September 19 Pilgerinnen und Pilger in Willisau. Martina Gassert, Pfarreiseelsorgerin in Eich und Sempach, begrüsste uns im Städtli. Nach einem besinnlichen Einstieg in der Heilig-Blut-Kapelle. machten wir uns auf den Weg. Erst ging es steil bergauf zum Kreuz hoch über Willisau – auf den Gütsch. Unser weiterer Weg führte durch hügelige Landschaft, durch wunderschöne Waldstrecken, vorbei an stattlichen Bauernhäusern, Feldern, Wiesen und Obstgärten. Die Schönheit der Natur und der Panoramablick auf die Alpen liess uns immer wieder staunen und innehalten.
Nach der gemütlichen Mittagsrast hoch über Zell setzten wir unser Pilgerwanderung fort – über die Luthern und am Kieswerk Hüswil vorbei. In Ufhusen genossen wir die Ruhe und Abkühlung in der Kirche. Nach einem Kaffee im «Träff-Punkt Ufhusen» ging’s weiter nach Huttwil, wo wir unseren Pilgerweg in der reformierten Kirche mit einem Segen für unsern weiteren Lebensweg beendeten.
Ursula Krummenacher, Pilgerin aus Sempach

Martina Gassert pilgerte in den Jahren 2014 und 2021 auf dem französischen und spanischen Jakobsweg – von Le Puy nach Conques und von Irún entlang der Atlantikküste, durch das galizische Bergland bis nach Santiago de Compostela.
Impressionen der Wanderung vom September 2026, von Willisau nach Huttwil:
Impressionen der Wanderung vom Oktober 2025, von Werthenstein nach Willisau:

































































