Dieses Jahr fehlt am Patrozinium der Festgottesdienst. An seiner Stelle stehen an vier wichtigen Orten im Städtli Sempach die Türen für einen Besuch offen und geben den «Kirchgängern und Kirchgängerinnen der Strasse» neue Einblicke. Die Tour beginnt um 10.00 Uhr beim Tiny Chäpeli vor der Kirche und dauert gut zwei Stunden. Die Orte knüpfen indirekt an die Weihnachtsgeschichte an. Beim Treffpunkt wird allen eine Farbe zugeteilt. Mit einer Begleitperson macht sich jede Gruppe auf den Weg, um die vier Orte für 20 Minuten zu besuchen. Um 12.15 Uhr treffen sich alle zu einem Apéro im reformierten Kirchenzentrum.
Im Schtei – namhafte Künstler
Im «Schtei», Sempachs Kulturkeller, musizieren Simone Felber (Gesang, Harmonium) und Adrian Würsch (Schwyzerörgeli). Das bekannte Duo berührt und inspiriert mit Jodel und Musik und lässt den Besuch im «Schtei» zu etwas Besonderem werden. Simone Felber gehört zu den prägenden Künstlerinnen der neuen Volksmusik. Dasselbe gilt für Adrian Würsch, der in verschiedenen Formationen auftritt.
Klangvolle Baustelle
In der unfertigen Sempacher Kirche spricht Markus Ehrler, Präsident der Baukommission, über den Verlauf der Innenrenovation. Gepaart mit Tönen eines Dudelsacks (Ursula Erni) wird der leere und kalte Kirchenraum neu erfahrbar und zeigt, wie Kirche sich bewegen kann.
Rathaus – Haus des Rates
Sempachs altes Rathaus war ein Ort der Macht und des Einflusses. In der Tuchlaube kommen Ansichten zum Ausdruck, die Menschen prägen und beeinflussen können. Allen Besuchenden wird deshalb ein guter Rat mit auf den Weg gegeben.
Neue Heimat im Alter
Im Alterswohnheim Meierhöfli erzählt sein Leiter Hubert Lieb, wie Menschen aus Sempach und Umgebung eine neue Heimat finden. Was heisst es, im Alter eine neue Bleibe zu beziehen? Die Besuchenden erfahren etwas über gelebte Beheimatung. Dazu ertönen Weihnachtsmelodien mit Josy Gassmann am Klavier.
Wir danken allen, die für uns am Stefanstag die Türen öffnen und uns ihren Ort zeigen. Chomm mit und lueg!
